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Landkreis Meißen
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Aviäre Influenza - Aktuelle Meldungen

Hinweise für Jagdausübungsberechtigte

Durchführung des aktiven und passiven Monitoring bezüglich Aviärer Influenza bei Wildvögeln

Monitoring Aviäre Influenza Wildvögel Sachsen Meißen

1. Passives Monitoring

Das passive Monitoring hat zum Zweck, tote Wildvögel bestimmter Arten, die nicht im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung erlegt wurden, virologisch auf das Vorliegen von aviären Influenza A Viren zu untersuchen.

Für das passive Monitoring geeignete Arten von Wildvögeln:

 

Gruppe Art
Wildgänse Kanada-, Grau-, Saat-, Kurzschnabel-, Zwerg-, Ringel-, Rothals-, Blässgans
Wildenten

Stock-, Krick-, Knäk-, Kolben-, Reiher-, Schnatter-, Tafel-, Pfeif-, Spieß-, Löffelente,

Zwergsäger

Schwäne Sing-, Höcker-, Zwergschwan
Greifvögel/Eulen

Mäusebussard, Turmfalke, Wanderfalke, Habicht, Sperber, Uhu, Rotmilan,

Schwarzmilan, Rohrweihe

sonstige Vogelarten Kormoran, Graureiher, Weißstorch, Blässhuhn, Uferschnepfe, Lachmöwe,

 

Erforderliche Angaben auf dem leserlich ausgefüllten und vor Verunreinigungen geschützten Probenbegleitschein:

  • Grund der Einsendung: Passives Wildvogelmonitoring
  • Einsender(Adresse)
  • Funddatum
  • Fundort (genaue Beschreibung, ggf. GPS-Daten)
  • Wildvogelart und Zustand des Wildvogels(z.B. frisch tot, beginnende Autolyse, Tierfraß)

Wildvögeln, die sich bereits in fortgeschrittener Verwesung/Autolyse befinden, sind für die virologische Untersuchung auf HPAIV ungeeignet.

Die Tierkörper sind - auslaufsicher verpackt - dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Meißen zuzuleiten.

2. Aktives Monitoring

Das aktive Wildvogelmonitoring hat zum Zweck, Wildvögel bestimmter Arten, die im Rahmen der waidgerechten Jagdausübung erlegt wurden, virologisch auf das Vorliegen von aviären Influenza A Viren zu untersuchen.

 

Wildvogelart Juli Aug. Sept. Okt. Nov. Dez. Jan. Feb.
Stockente X X O O O O O bis 15. X

Pfeif-, Spieß-, Berg-, Reiher-, Tafel-,Samt- und Trauerente

X X X O O O O bis 15. X
Höckerschwan X X X X O O O O bis 20.
Graugans X   O O O O O X
Bläss-, Saat-, Ringel- und Kanadagans X X X X O O O bis 15. X
Nilgans X O O O O O O X

 

Schonzeit: X    Jagdzeit: O

Quelle: http://www.wald.sachsen.de/jagdrecht-4612.html

 

Den Jagdausübungsberechtigen werden vom LUVÄ Meißen für die Entnahme von Proben kombinierter Rachen- und Kloakentupfer zur Verfügung gestellt.

Die Jagdausübungsberechtigen entnehmen von den erlegten Wildvögeln kombinierte Rachen- und Kloakentupfer.

Erforderliche Angaben auf dem leserlich ausgefüllten und vor Verunreinigungen geschützten Probenbegleitschein:

  • Grund der Einsendung: Aktives Wildvogelmonitoring
  • Einsender(Adresse)
  • Probenentnahmedatum
  • Erlegungsort (genaue Beschreibung, ggf. GPS-Daten)
  • Wildvogelart

Die Tupferproben sind - sachgerecht verpackt - dem Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt (LÜVA) Meißen zuzuleiten.


Aviäre Influenza

Passives Wildvogelmonitoring

Aviäre Influenza (Geflügelpest)

Informationen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Gesellschaftlichen Zusammenhalt

Geflügelpest bei Wildvögeln

Übersicht über die Nachweise im Kreis Meissen

Gesunde Schwäne

Die Tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung der Landesdirektion Sachsen vom 14.11.2016 über die Anordnung der Aufstallung von gehaltenen Vögeln zum Schutz gegen die Geflügelpest im Freistaat Sachsen wurde aufgehoben.

Eine Karte mit den Restriktionsgebieten (Sperrbezirke mit rotem Rand, Beobachtungsgebiete mit blauem Rand) finden Sie im Geoportal des Landkreises Meißen.

Im Landkreis Meißen existieren per 29.03.2017 keine Restriktionsgebiete mehr.

 

 Feststellung  Fundort Tierart   Allgemeinverfügung  Erloschen
 

 Überblick über die Restriktionsgebiete im Landkreis Meißen:

Landkreis Meissen frei von Wildvogelgeflügel-Pest

Legende:

  • roter Kreis: Sperrbezirk
  • blauer Kreis: Beobachtungsgebiet

Informationen zur Klassischen Geflügelpest

Risikoeinschätzung des Friedrich-Loeffler-Institutes

Geflügelpest Vogelgrippe Kreis Meissen

Die Klassische Geflügelpest ist eine besonders schwer verlaufende Form der Aviären Influenza bei Geflügel und anderen Vögeln, die durch hoch pathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7 verursacht wird. Sie ist eine in der Tiermedizin seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannte Infektionskrankheit, die bevorzugt Hühnervögel und Puten, aber auch Wassergeflügel wie Enten und Gänse befällt. Diese "Vogelgrippe", wie sie in der Öffentlichkeit bezeichnet wird, ist eine Tierseuche, welche bei Einschleppung in Nutzgeflügelbestände hohe Verluste verursachen kann und deshalb frühzeitig Maßnahmen erfordert. Infektionen mit anderen Subtypen bleiben meist ohne gravierende klinische Auswirkungen.

Wassergeflügel bildet einen natürlichen Speicher für die Viren, insbesondere für niedrig pathogene Influenzaviren. Solche niedrig pathogene Influenzaviren können sich allerdings bei Wirtschaftsgeflügel wie etwa Hühnern und Puten, zur hoch pathogenen Form umwandeln; dann tritt das klinische Bild der Geflügelpest zutage.

Auf der Internetseite des Friedrich-Loeffler-Institutes (FLI) finden Sie neben einer aktuellen Risikoeinschätzung zahlreiche weitere Informationen zur Geflügelpest (Aviäre Influenza).


Restriktionszonen direkt auf das Smartphone

BIWAPP ist die Bürger Info & Warn-App zur schnellen und verbindlichen Warnung und Information der Bevölkerung. Sie enthält jetzt auch Informationen zur Wildvogelgeflügelpest.

Allgemeinverfügungen